Instrumentenbauerinnen und Instrumentenbauer aus ganz Norddeutschland trafen sich vergangenen Sonntag zu einem besonderen Stammtisch im Klavierhaus Helmich. Insgesamt 25 Teilnehmende aus verschiedenen Gewerken waren der Einladung gefolgt – darunter Klavierbauer/innen, Cembalobauer, Holzblasinstrumentenbauer und Geigenbauer/innen. Der Stammtisch bot damit eine schöne Gelegenheit zum Austausch über handwerkliche Erfahrungen, Materialien und aktuelle Entwicklungen im Instrumentenbau.
Zu Beginn stand eine Besichtigung des traditionsreichen Hauses auf dem Programm. Die Gäste erhielten Einblicke in Werkstatt und Arbeitsabläufe des Klavierhauses. Bei einem gemütlichen Kaffee trinken direkt in der Werkstatt wurde anschließend weiter gefachsimpelt und die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch genutzt.
Am Nachmittag führte das Programm die Gruppe in den Verdener Dom. Bei einer Führung konnten die Teilnehmenden mehr über die Geschichte und Architektur des bedeutenden Bauwerks erfahren.
Den gelungenen Abschluss des Treffens bildete ein gemeinsames Abendessen in einer Pizzeria in geselliger Runde. In entspannter Atmosphäre klang der Stammtisch aus – mit vielen anregenden Gesprächen und der Vorfreude auf das nächste Treffen der Instrumentenbauer.
Unser Auszubildender Ben Baumann hat seine Gesellenprüfung im Beruf des Klavierbauers erfolgreich bestanden. Mit großem handwerklichem Geschick, viel Geduld und einem feinen Gespür für Klang und Präzision meisterte er die anspruchsvolle Abschlussprüfung in Ludwigsburg.
Während seiner Ausbildungszeit zeigte Ben stets Engagement, Sorgfalt und Leidenschaft für das traditionsreiche Handwerk des Klavierbaus. Wir sind sehr stolz auf seine Leistung und gratulieren ihm herzlich zu diesem wichtigen Meilenstein.
Klangvoll wird es im Haus. Besuchen sie uns in der größten Klavier- und Flügelauswahl im Bremer Raum
Seid über 20 Jahren haben wir bei uns im Haus Bilder des Verdener Malers Klaus Maiwald ausgestellt.
Er setzt sich in expressiv geprägter, materialbetonter Malerei mit Motiven auseinander, denen er in Frankreich und im Mittelmeerraum, in letzter Zeit aber auch in Norwegen begegnet. Es geht ihm dabei nicht um die Widerspiegelung der äußeren Wirklichkeit, sondern um Erinnerungen an Landschaften, Orte und Menschen - verbunden mit der Freude am Experiment mit den Gestaltungsmitteln.
Schauen Sie doch einfach mal bei uns herein und lassen Sie sich von seinen Bildern inspirieren!
Gleich ein doppeltes Jubiläum im Klavierhaus Helmich an der Eitzer Straße. Das Familienunternehmen feiert 25-jähriges Bestehen in Verden. Im selben Atemzug feiert das Klavierhaus einen seiner Mitarbeiter: Jochen Kaiser. Denn der Klavierbauer ist ebenso lange helfende Hand des Familienunternehmens.
Kaiser erinnert sich an das Telefonat, dass er vor 25 Jahren mit Inhaber Ulrich Helmich führte. Über eineinhalb Stunden hätten die beiden gesprochen und es habe auf Anhieb gepasst. So gut, dass der heimatverbundene Mainzer sich auch nicht abschrecken ließ, als Helmich ihm am Ende des Gespräches beiläufig den Standort des Unternehmens nannte. Die Begeisterung für das Klavierspielen hat Kaiser und Helmich verbunden.
Der aristokratisch klingende Name des Klavierbauers passt vorbildlich in das Ambiente des alten Hauses. Ein altes Klavier aus Holz mit Kerzenleuchter im Korridor, Räume gefüllt mit hochwertigen und frisch polierten Flügeln und Klavieren im Wert von teilweise bis zu 180 000 Euro. Einige haben zwar schon einige Zeit überdauert, wurden aber vom Team des Klavierhauses so aufgearbeitet, dass sie einem brandneuen Instrument in nichts nachstehen. Dazu sind an jeder Wand ausdrucksstarke Gemälde von Landschaften aus der Provence zu sehen. Das Klavierhaus stellt ausschließlich Arbeiten des Verdener Künstlers Klaus-Jürgen Maiwald aus.
Folgt der Besucher dem Korridor, gelangt er in die Werkstatt des Betriebes, wo Kaiser und seine Kollegen an den Klavieren arbeiten.
Das war allerdings nicht immer so, erinnert sich Kaiser. Als er dem Unternehmen beigetreten ist, war lediglich ein Zimmer mit Klavieren und Flügeln zur Ausstellung befüllt. Der Rest das Hauses gehörte zur Wohnung der Familie Helmich. Mittlerweile stehen aber auch da Klaviere, wo einst die Küche war.
Vor der Zeit „ des Kaisers“ war der Sitz des Unternehmens noch in dem kleinen Örtchen Ritzenbergen, nordöstlich Verdens. Ulrich Helmich begann 1983 dort als gelernter Orgelbauer und reparierte vereinzelt Klaviere aus der Umgebung. Nach einiger Zeit war die Nachfrage jedoch so groß, dass der Platz im alten Gebäude nicht mehr ausreichte, sodass das Klavierhaus nach Verden umzog und heute ein Einzugsgebiet im ganzen Bremer Raum abdeckt.
Die Arbeit als Klavierbauer umfasst ein bisschen mehr, als nur die Tasten gekonnt bewegen zu können, bekräftigt Klavierbaumeister Moritz Helmich. Es sei genaueste Detailarbeit. Das Klavier muss nicht nur gestimmt werden, die Hammerköpfe, die mit der Bewegung der Tasten die Saiten des Klaviers anschlagen, müssen richtig eingestellt werden. Der Klavierbauer sorgt dafür, dass sie beim Anschlag die ausreichende Höhe erreichen, dass die Saiten die Spannung halten und füllt fachgerecht Risse, die im Lauf der Zeit im Resonanzboden entstehen. Anschließend wird noch der Lack auf der Oberfläche des Instrumentes poliert. Neben den handwerklichen Arbeiten sind noch der Verkauf und Kundenbetreuung Teil der Aufgaben der Klavierbauer.
Die Vielfältigkeit der Aufgaben ist das, was Kaiser an seiner Arbeit gefällt. Der Instrumentenbauer konnte so seine Begeisterung für die Musik mit der Freude an der handwerklichen Arbeit kombinieren.
Schon die Materialien seien vielfältig: Sowohl Holz als auch Filz und Metall bearbeitet der Klavierbauer in der Werkstatt. „Die Leidenschaft für die Musik darf natürlich nicht fehlen“, ergänzt Kaiser. Der Klavierbauer begeistert sich vor allem für Jazz und Soul, anders als viele seiner Kollegen, die klassische Musik vorziehen. Als sein Lieblingsstück nannte er „Misty“ von Erroll Garner.
Einen Grund, die Stelle zu wechseln hat der 48-jährige in der langen Zeit nie gesehen. Er brenne für seine Arbeit, und die Mitarbeiter des „sympatischen und familiären“ Unternehmens seien ein eingespieltes Team, erzählt Kaiser. So ist es naheliegend, dass er gemeinsam mit dem Klavierhaus Helmich den Klavierspielern aus Verden und dem Norden des Landes noch länger mit einwandfreien Klavieren und Flügeln dienen wird.
Quellenangabe: Verdener Aller-Zeitung vom 13.10.2023, Seite 10
Zu den Highlights des Berufes gehört es auch hochwertige Flügel für die Austellung auszusuchen. Wir hatten die Mit den neuen SX Flügel können wir Ihnen jetzt eine Flügelauswahl zeigen, die im norddeutschen Raum einzigartig ist. Sie können jetzt ein Klangspektrum bei uns erfahren, welches wirklich die ganze Vielfalt des Klavieres wiederspiegelt. Von Bösendorfer über Schimmel, von August Förster bis Yamaha nun auch mit der Spitzenklasse vertreten.
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