Scriabin Code, Jazz + Klarinette

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Konzerte des Podium Worpswede

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Konzert in der Böttjerschen Scheune Worpswede

Farben hören, Töne sehen: Für den russischen Pianisten und Komponisten Alexander Skrjabin (1872–1915) waren Töne mit bestimmten Farbwahrnehmungen verbunden. Er komponierte für Auge und Gehör, befeuert von der Idee eines überwältigenden Gesamtkunstwerks. Sein letztes vollendetes Orchesterwerk „Prométhée. Le Poème du feu“ enthält zwei „Lichtstimmen“. Eine Chromola (Farborgel) begleitete 1915 die Aufführung des Prométhée in der New Yorker Carnegie Hall. Dabei wurden Farben auf eine kleine Leinwand über dem Orchester projiziert. Sie sollten zu einer mystischen Intensivierung der Musik führen - ein Effekt, der zu Skrjabins Lebzeiten technisch erst andeutungsweise realisiert werden konnte.

100 Jahre nach diesem Ereignis und dem kurz darauf folgenden, frühen Tod des Komponisten greift das Ensemble um den Jazz-Klarinettisten Martin Albrecht die visionären Ideen Skrjabins auf. Seine Vorstellung eines synästhetischen Gesamtkunstwerks übersetzt Albrechts „Scriabin Code“ mit einer Licht- und Video-Performance ins 21. Jahrhundert. Die Pianistin Asli Kiliç spielt ausgewählte Skrjabin-Preludes, die durch zeitgenössische Improvisationen des Ensembles kontrastiert werden.Visuelle Elemente, durch die Musik gesteuert, tauchen die Bühne in wechselndes Licht.

Eine Veranstaltung des Podium Worpswede

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